Die Berufsbildung ist eine der
wichtigsten Aufgabe des SBK. Vieles, was heute umgesetzt wird, geht auf dessen beharrlichen und langjährigen Einsatz
zurück. Zum Beispiel forderte der SBK in einer Petition bereits 1993 die Anerkennung der
Gesundheitsberufe durch den Bund und setzte sich vehement für die Tertiarisierung der Pflegeausbildung ein. Er war ausserdem wesentlich an der
Gründung des Institutes für Pflegewissenschaft an der Universität Basel sowie an
der Errichtung der Fachhochschule Gesundheit beteiligt. Seit mehr als dreissig
Jahren regelt er gesamtschweizerisch
Weiterbildungen, um seinen Mitgliedern attraktive berufliche Laufbahnen zu
ermöglichen.
Einsatz für die Berufsbildung heisst in der
heutigen Situation:
Gesetzgebung beeinflussen
Der SBK nimmt zu allen Vorlagen und Verordnungen im Bildungsbereich Stellung.
Aktuell setzt er sich insbesondere dafür ein, dass die Rahmenbedingungen für die
neuen Fachhochschulen und die Höheren Fachschulen den Bedürfnissen der
Gesundheitsberufe entsprechen. Er hat zum Fachhochschulprofil Stellung genommen
und aktiv am Rahmenlehrplan ‚Pflege’ mitgearbeitet.
Umsetzung der Tertiarisierung
National und in den Kantonen setzt sich der SBK dafür ein, dass auch zukünftig
genügend qualifizierte Pflegefachfrauen und -männer ausgebildet werden. Mittel- bis langfristig sollen
Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner - wie die Physio- und Ergotherapeutinnen -
an der Fachhochschule ausgebildet werden, was in der Romandie sowie in den
meisten europäischen Ländern bereits verwirklicht ist.
Anerkennung für Weiterbildungen
Zukünftig sollen die Weiterbildungen gesamtschweizerisch vom Bund anerkannt sein
und die spezifischen Bedürfnisse der Gesundheitsberufe berücksichtigen. Der SBK
will vor allem sicherstellen, dass die erworbenen Kompetenzen national
vergleichbar sind. In einem
Projekt
hat er seine
Vorstellungen entwickelt, wie die Weiterbildungen (neu: Nachdiplomausbildungen)
im Rahmen der Bundesgesetzgebung sachgerecht geregelt werden könnten. Ein
weiteres Ziel des SBK ist die Anerkennung der von ihm ausgestellten
Fähigkeitsausweise durch den Bund.
Der SBK als Bildungsanbieter
Der SBK führt ein Bildungszentrum in Zürich, das anerkannte Nachdiplomausbildungen in einem zeitgemässen
modularen System anbietet. Dieses erlaubt es, bereits erworbene Kenntnisse anzuerkennen
und Weiterbildungen individuell zu planen. Daneben führen die SBK-Sektionen
eigene Bildungsveranstaltungen durch. SBK-Mitglieder bezahlen reduzierte
Teilnahmegebühren.
Der SBK ist ausserdem zu 33% am Westschweizer Bildungszentrum "Espace Compétence"
in Cully beteiligt, das aus einer Fusion der drei Bildungszentren des SBK
(früher CREP), des IRSP und H+ formation entstanden ist und das seinen Betrieb
im Januar 2006 aufgenommen hat.
à
Bildungsangebote
Internationale Anerkennung
Der SBK verfügt über wichtige internationale Beziehungen. Diese erleichtern die
Anerkennung der Nachdiplom-Ausbildungen in den meisten europäischen Ländern und
ermöglichen es den Berufsangehörigen, besser vom freien Personenverkehr zu
profitieren.
Links:
www.odasante.ch
Nationale Dach-Organisation der Arbeitswelt Gesundheit
http://www.bbt.admin.ch
Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT
http://www.gdk-cds.ch
Schweizerische Gesundheitsdirektoren-Konferenz
http://www.nursing.unibas.ch
Institut für Pflegewissenschaft der
Universität Basel
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