SBK ASI

Newsletter 2/2011

Dezember 2011

Liebe Leserin, lieber Leser

Mit unserem zweiten Newsletter möchten wir Sie über die wichtigsten Ereignisse im Bildungsbereich des vergangenen Semesters ins Bild setzen. Dazu gehört auch der Austritt des Schweizerischen Verbands der Berufsorganisationen im Gesundheitswesen (SVBG) aus der OdASanté, der für einige Aufregungen gesorgt hat. Des weiteren informieren wir Sie über den Stand der Dinge in Sachen Bildungsprojekte und Nachdiplom-Ausbildungen, die jetzt unter der Verantwortung des BBT stehen.
Das Neueste aus dem SBK-Bildungszentrum in Zürich finden Sie wie immer am Schluss.

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, Ihnen geruhsame Festtage und ein befriedigendes 2012 voller interessanter Projekte zu wünschen.

Freundliche Grüsse

Brigitte Neuhaus
Leiterin der Abteilung Bildung des SBK

 
 
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News | SBK Abteilung Bildung top

Der SVBG verlässt die OdASanté
Der Entscheid des Schweizerischen Verbands der Berufsorganisationen im Gesundheitswesen (SVBG) hat einigen Wirbel ausgelöst. Mehr dazu
Der SVBG wird per Ende 2012 aus der OdASanté austreten. Der SBK unterstützt diese Strategie vollumfänglich, denn dem SVBG gelingt es nicht mehr, den bildungspolitischen Anliegen seiner Mitgliederverbände genügend Gehör zu verschaffen. Das Seilziehen um die Übernahme der Trägerschaften von höheren Fachprüfungen oder die ungenügende Vertretung der Berufe auf Fachhochschulstufe sind nur zwei Beispiele dafür. Ganz generell wird die Fachkompetenz der Berufsverbände von der OdASanté nicht oder erst nach zähen Verhandlungen anerkannt.
Der SVBG hat bereits die Möglichkeit einer direkten Zusammenarbeit mit dem BBT geklärt und ist nun dabei, die dafür erforderlichen Strukturen zu schaffen. Der SBK seinerseits wird sich für die Übernahme von Trägerschaften der höheren Fachprüfungen im Bereich Pflege einsetzen.
Als Berufsverband ist dem SBK weiterhin an einer konstruktiven Zusammenarbeit mit der OdASanté gelegen. Seinen Sektionen hat er empfohlen, überall dort in den kantonalen OdAs zu verbleiben, wo die Anliegen des SBK wirkungsvoll eingebracht werden können.


Höhere Fachschule für Pflege im Berner Jura 
In Berner Jura wird bald eine  Höhere Fachschule  in Gesundheits- und Krankenpflege ihre Tore öffnen: ein Entscheid, der für rote Köpfe sorgte. Mehr dazu
Der Beschluss des Kantons Bern, in St. Imier im Berner Jura eine Höhere Fachschule (HF) Pflege zu schaffen, ist vor allem in der Westschweiz auf Befremden gestossen. Denn seit 2000 wird in der Romandie die Pflegeausbildung mit grossem Erfolg ausschliesslich auf Fachhochschul-Niveau angeboten. Mit diesem Entscheid wird die klare bildungspolitische Haltung der Westschweiz klar desavouiert.
Auch der SBK, der seit 2007 eine einheitliche Pflegeausbildung auf FH-Niveau fordert, hat sich kritisch zur geplanten Schule geäussert. Er ist der Meinung, dass die Pflegeausbildung in der französischen Schweiz gerade dank dieser klaren Positionierung so erfolgreich ist.
Seine Stellungnahme ist nicht überall gut aufgenommen worden. Es war aber keinesfalls seine Absicht, die Bildungsinstitutionen der deutschen Schweiz und des Tessin, die seit vielen Jahren im Bereich HF-Ausbildung tätig sind, zu desavouieren.
 
Weiterbildung | SBK Abteilung Bildung top

Projekt Kompetenzprofil Pflege
Die Fach-und zahlreiche Arbeitsgruppen haben im Sommer ihre Arbeit unter der Verantwortung der OdASanté aufgenommen.  Ihre Aufgabe ist es, für die verschiedenen Pflegebereiche, die heute zum grössten Teil durch die Höheren Fachausbildungen abgedeckt werden, ein einheitliches Kompetenzprofil zu erarbeiten.  Das Ergebnis dürfte im Sommer 2012 vorliegen.
Organisation Projekt Kompetenzprofil Pflege

Höhere Fachprüfung Infektionsprävention im Gesundheitswesen
Die Eidgenössische Höhere Fachprüfung, welche als Ersatz für die aktuelle Weiterbildung zur BeraterInnen für Infektionsprävention und Spitalhygiene vorgesehen ist, wird per Ende 2012 das erste Mal durchgeführt. Die in den letzten Monaten durchgeführten Verhandlungen führten zur Nominierung der folgenden verantwortlichen Organen für die künftigen Prüfungen:

- SBK
- H+ Die  Spitäler der Schweiz
- Schweizerische Gesellschaft für Spitalhygiene

Die ersten Fachprüfungen werden voraussichtlich Ende 2012 stattfinden.
Die beiden paritätischen Weiterbildungskommissionen des SBK bleiben so lange aktiv, bis die letzte Kandidatin, die die Weiterbildung unter der SBK-Reglementierung begonnen hat, ihre Abschlussprüfung abgelegt hat. Dies wird Ende 2012 oder spätestens Anfang 2013 der Fall sein. Anschliessend werden die Kommissionen aufgelöst. Während dieser Periode bleibt der SBK ebenfalls zuständig für das Verfahren zur Erlangung der Schweizerischen Fähigkeitsausweise für InhaberInnen eines ausländischen Titels. Die Kriterien und Reglemente bleiben natürlich dieselben.

Weiterbildungen Anästhesie- und Intensivpflege
Aktualität und Aussichten
Die Reglementierung dieser beiden Weiterbildungen ist per Juli 2009 in der Verantwortung des BBT übergegangen. Für alle noch vor dem 1. Juli 2010 unter SBK-Reglementierung begonnenen Weiterbildungen ist der SBK zuständig. Sein Mandat endet im Dezember 2012 mit dem letzten Kandidaten.
InhaberInnen eines ausländischen Diploms, die den schweizerischen Fähigkeitsausweis beantragen möchten und in einer vom SBK anerkannten Weiterbildungsstätte tätig sind, sind gebeten dies so rasch wie möglich zu tun. Die Gesuche müssen durch den Arbeitgeber eingereicht werden.


Weiterbildung im Operationsbereich

Aktualität und Aussichten
Mangels Interesse der diplomierten Pflegenden, sich in einem verkürzten Ausbildungsverfahren den Abschluss « dipl. Fachfrau Operationstechnik HF » zu erlangen, hat die paritätitsche Kommission beschlossen, ihr Mandat noch einmal bis Ende 2014 zu verlängern. Damit kann weiterhin eine attraktive Weiterbildung für Pflegende im Operationsbereich angeboten werden.
Der SBK hatte gehofft, dass bis Ende 2014 der Bedarf an ausgebildetem OP-Personal ermittelt werden könnte. Ein entsprechendes Gesuch zuhanden der OdASanté wurde aber mit dem Hinweis abgelehnt, dass eine Umfrage zum jetzigen Zeitpunkt nicht opportun sei.
Der SBK wird die Situation erneut prüfen und allfällige Schritte einleiten.

 
Die Reglementierung dieser beiden Weiterbildungen ist per Juli 2009 in der Verantwortung des BBT übergegangen. Für alle noch vor dem 1. Juli 2010 unter SBK-Reglementierung begonnenen Weiterbildungen ist der SBK zuständig. Sein Mandat endet im Dezember 2012 mit dem letzten Kandidaten.
InhaberInnen eines ausländischen Diploms, die den schweizerischen Fähigkeitsausweis beantragen möchten und in einer vom SBK anerkannten Weiterbildungsstätte tätig sind, sind gebeten dies so rasch wie möglich zu tun. Die Gesuche müssen durch den Arbeitgeber eingereicht werden.

Höhere Fachausbildung in Pflege Stufe I (Höfa I)
Aktualität und Aussichten
Die HöFa I ist für diplomierte Pflegefachpersonen nach wie vor ein wichtiges Weiterbildungsangebot.
Wie unter dem Punkt „Kompetenzprofile“ bereits erwähnt, besteht noch keine Klarheit über die neuen Höheren Fachprüfungen im Bereich Pflege. Es ist zu erwarten, dass diese neue Form der Reglementierung nicht vor 2014 umgesetzt werden kann. Deshalb ist es dem SBK ein Anliegen darauf hinzuweisen, dass die Höfa I als fachliche Weiterbildung in den Bereichen Diabetesberatung, Psychiatrie, Onkologie, Gerontologie etc. nach wie vor angeboten werden. Dies insbesondere, weil davon ausgegangen werden kann, dass diese vom SBK anerkannten Abschlüsse für die Erlangung einer höheren Fachprüfung in den genannten Bereichen auch zukünftig angerechnet werden.
 
Ausbildung | SBK Abteilung Bildung top

Verkürzte HF-Ausbildung für FaGe 
Ab Ende 2012 besteht für einige Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit (FaGe) die Möglichkeit, auf der Grundlage einer Eignungsprüfung das HF-Diplom in einer um ein Jahr verkürzten Ausbildung zu erlangen. Dies haben die Entwicklungs-kommission und die für den Rahmenlehrplan Pflege HF zuständigen Organe (OdASanté und Schweiz. Verband der Bildungszentren Gesundheit und Soziales BGS) beschlossen. Der SBK hatte sich für eine Reduktion von 6 Monaten ausgesprochen. Er ist der Meinung, dass eine im Rahmenlehrplan festgehaltene Regelung auf die Mehrheit der angesprochenen Berufsgruppe zutreffen müsste, was hier nicht der Fall ist. Ausserdem stellt sich bei einer einjährigen Ausbildungsverkürzung die nicht unwichtige Frage der Kompatibilität auf europäischer Ebene.
 
 
Agenda | SBK Abteilung Bildung top

SBK-Kongress 2012
Der nächste SBK-Kongress zum Thema «Pflegewelten» findet vom 9. – 11. Mai 2012 in Interlaken statt. Reservieren Sie sich das Datum und konsultieren Sie regelmässig die SBK-Internetseite.

Masterplan Bildung Pflegeberufe
Partner: BBT, BAG, EDK, GDK, OdASanté  

«Mehr Ausbildungsabschlüsse in den Pflegeberufen sind eine entscheidende Voraussetzung, um dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegen zu wirken sowie die Patient/innensicherheit und die Gesundheitsversorgung in unserem Land auch in Zukunft zu gewährleisten.»

Die erste Tagung zum Masterplan Bildung Pflegeberufe richtet sich an interessierte und betroffene Kreise aus der Politik sowie an Personen, die Verantwortung im Rahmen der schulischen und betrieblichen Ausbildung übernehmen. Ein Überblick wird über aktuelle Projekte des Masterplans gegeben und  die Teilnehmer  werden über erste Forschungsergebnisse informiert.
Mittwoch, 4. April 2012, 8.45 – 16.30 Uhr, Forum Fribourg
Anmeldungen ab 9. Januar 2012 unter www.bbt.admin.ch/tagung

Kontakt | SBK Abteilung Bildung top

SBK Geschäftsstelle Schweiz
Abteilung Bildung
Choisystrasse 1
Postfach 8124
CH-3001 Bern
T 031 388 36 38
bildung@sbk-asi.ch
www.sbk-asi.ch

 
 
News | SBK Bildungszentrum top
 
 
Das Weiterbildungsangebot im BIZ ist für andere Gesundheitsberufe geöffnet
Mehr dazu
Ein Teil unserer Weiterbildungen kann neu auch von FaGe/FaBe, Personen aus Therapieberufen, Medizin, Hebammen, Psychologie, Rettungssanität, Sozialarbeit  und -pädagogik besucht werden. Wir möchten so den Austausch unter den verschiedenen Berufsgruppen fördern. Die entsprechenden Kurse sind im Gesamtprogramm 2012 mit folgendem Symbol gekennzeichnet:


Modulare Weiterbildung als Vorbereitung auf die Höhere Fachprüfung Stomapflege ab Juni 2012
Mehr dazu
Bereits im 2010 hat sich OdA Santé für die Einführung der höheren Fachprüfungen für den Pflegebereich entschieden. Gegenwärtig werden im Rahmen eines Projektes von OdA Santé mögliche Schwerpunkte von höheren Fachprüfungen für den Bereich Pflege und Beratung evaluiert. Das Fachgebiet der Stomaberatung ist in diesem Projekt nicht integriert. Da in der Schweiz keine Weiterbildung für Stomaberatung angeboten wird, müssen sich heute die Pflegefachpersonen im Ausland ihr Fachwissen holen. Die Schweizerische Vereinigung der Stomatherapeutinnen/Stomatherapeuten SVS hat sich deshalb in Zusammenarbeit mit dem SBK Bildungszentrum entschieden, einen modularen Lehrgang zu entwickeln mit dem Ziel, diesen als Höhere Fachprüfung für Fachexpertinnen/Fachexperten in Stoma-, Kontinenz- und Wundpflege mit eidg. Diplom beim BBT einzureichen und diesen anerkennen zu lassen. Der Einstieg mit dem Grundmodul ist bereits im Juni oder Oktober 2012 möglich. Das Grundmodul wird auch an einer Weiterbildung in Deutschland angerechnet.
Für weitere Informationen steht Ihnen Frau Claudia Künzler, 044 297 90 81, gerne zur Verfügung.


Palliative Care Fachmodul (Level B2) beginnt im Mai 2012
Mehr dazu
Um die Weiterbildungen in der Palliative Care zu systematisieren, hat palliative.ch ein Levelsystem entwickelt. Unser Fachmodul Palliative Care (36 Tage mit 400 Lernstunden) entspricht einem Level B2. Das Fachmodul ist auf Pflegepersonal auf Tertiärstufe ausgerichtet. Nach Abschluss sind Sie befähigt, in einem spezialisierten Palliative Care Team eine tragende Rolle einzunehmen oder als Spezialistin/Spezialist im Bereich Palliative Care eingesetzt zu werden. Im Anschluss an das Fachmodul besteht die Möglichkeit, durch den Besuch eines Grundmoduls einen HöFa I Abschluss zu erlangen.


Die HöFa 1 – nach wie vor ein wichtiges Angebot für dipl. Pflegepersonal
Mehr dazu
Wie im Newsletter erwähnt besteht noch keine Klarheit über die neuen Höheren Fachprüfungen im Bereich Pflege. Es ist zu erwarten, dass diese neue Form der Reglementierung nicht vor 2014 umgesetzt werden kann. Deshalb ist es dem SBK ein Anliegen darauf hinzuweisen, dass die HöFa I als fachliche Weiterbildung in den Bereichen Diabetespflege und-beratung, Psychiatrie, Palliative Care, Onkologie, Gerontologie etc. nach wie vor angeboten werden. Dies insbesondere weil davon ausgegangen werden kann, dass diese vom SBK anerkannten Abschlüsse für die Erlangung einer Höheren Fachprüfung in den genannten Bereichen auch zukünftig angerechnet werden.
 
 
Attraktive Neuerungen / Kurse | SBK Bildungszentrum top

V
orankündigung Kurs «Demenz und Palliative Care» für Fachpersonen Gesundheit (FaGe)
Start April 2012, Dauer 8 Kurstage, Anmeldeschluss März 2012. Mehr dazu
Menschen mit Demenz sind besonders auf einfühlsame und beziehungsorientierte Versorgung angewiesen. Die knappen Ressourcen in den Pflegeeinrichtungen erschweren die Situation und bringen Fachpersonen an ihre Grenzen. Da ist es hilfreich, den Blick zu öffnen um den einzelnen Betroffenen, Bezugspersonen, deren Verhaltensweisen und Symptome besser zu verstehen und sich nicht in starren Vorstellungen zu verhaften. Inhalte sind die Konzepte Palliative Care, Caring und Salutogenese.


«Von der klinischen Einschätzung zur pflegerischen Handlung im gerontolgischen Bereich»
Dieser achttägige Kurs bietet dipl. Pflegepersonal im gerontologischen Bereich Wissen, um pflegerische Situationen kompetent einschätzen zu können und Komplikationen rechtzeitig zu erkennen. Hauptdozentin, Frau Dr. L. Lindpaintner, Start Mai 2012. Mehr dazu
Gerade im gerontologischen Bereich ist es wichtig, dass die dipl. Pflegepersonal komplexe Situationen einschätzen und die Patientinnen/Patienten beim Therapie- und Symptommanagement fachkundig beraten können. Dieser Kurs vermittelt Kenntnisse über die häufigsten geriatrischen Erkrankungen und deren Behandlungen, differenziertes Wissen zur Interpretation der Vitalzeichen, klinische Anamnese und Untersuchung bei Atembeschwerden und Appetitlosigkeit, sowie dem Assessment chronischer Schmerzen bei hochbetagten Menschen und wirksame Ausschöpfung der Schmerzreserve. Als Methoden sind Fallanalysen, praktische Übungen und Skillstraining vorgesehen.


«Wirksam vor und in Gruppen auftreten»
Dieser viertägige Kurs ist ein Muss für alle, die kompetent referieren, argumentieren und Sitzungen leiten möchten. Start August 2012, Anmeldeschluss Juli 2012. Mehr dazu
Nach diesem Kurs können Sie störungsfrei Sitzungen moderieren und Diskussionen konstruktiv leiten. Sie entwickeln ein Repertoire (referieren, argumentieren, informieren) für Ihre tägliche Redepraxis. Sie haben Kenntnisse im Umgang und Einsatz von modernen Medien und lernen, bei Präsentationen frei zu sprechen. Durch Videoanalysen wissen Sie um ihre eigene Stärken und Schwächen, können diese gezielt einsetzen, sich die Stolpersteine bewusst machen und damit konstruktiv umgehen.


Pädiatriespezifische Angebote
Das BIZ bietet für dipl. Pflegepersonal mit und ohne Grundausbildung mit Schwerpunkt Pädiatrie aktuelle Kurse an. Profitieren Sie u.a. auch von unseren e-Learning-Modulen.
Mehr dazu

Basiswissen in der Pädiatrie
Der Kurs richtet sich an dipl. Pflegepersonal ohne Pädiatrievertiefung in der Grundausbildung. Er besteht aus fünf Modulen. Die beiden Basismodule „Ernährung aller Altersstufen des gesunden Kindes“ und „Entwicklung aller Altersstufen des gesunden Kindes“ sind als e-Learning Content aufgebaut. Das Basisodul 3 „Pädiatriespezifisches Basiswissen bei akuter und chronischer Krankheit im Spital“ beinhaltet zwei Tage Präsenzunterricht und Selbststudium. Basismodul 4 „Praxisorientierter Lernort“ findet als Workshop in verschiedenen Kliniken statt. Basismodul 5 „Praxistransfer“ ist als Begleitung durch erfahrene Pflegende im Praxisalltag aufgebaut.

Aufbauwissen in der Pädiatrie
Im Nachdiplomkurs Pädiatriespezifisches Pflege-Aufbauwissen setzen sich die Studierenden vertieft mit pädiatriespezifischem Wissen auseinander. Dies geschieht mit einer schrittweisen Umsetzung in den Berufsalltag, in dem die Handlungsebene theoriegeleitet reflektiert wird und die Interventionsmöglichkeiten in der Praxis erweitert werden. Dieser Nachdiplomkurs ist in verschiedene Moduleinheiten unterteilt, welche auch einzeln besucht werden können. Der gesamte Nachdiplomkurs beinhaltet 300 Lernstunden. Der erfolgreiche Abschluss des gesamten Kurses wird als Weiterbildung im Rahmen der Zulassungsbestimmungen an die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), beim CAS in Pädiatrischer Pflege, anerkannt.


Onkologische Pflege (Nachdiplomkurs)
Vertiefen Sie Ihr Fachwissen in diesem gezielt auf onkologische Themen ausgerichteten Kurs und lernen Sie zusätzliche evidenzbasierte pflegerische Interventionen; sei es in der Spitex, im Pflegeheim oder im Akutspital. Start April 2012, Anmeldeschluss März 2012. Mehr dazu
Nach dem Nachdiplomkurs verfügen Sie über vertiefte Fachkenntnisse in Pathophysiologie und aktuelles Behandlungen von Tumorerkrankungen. Sie erwerben sich ein erweitertes, zeitgemässes Fachwissen über verschiedene häufige Symptome und deren Behandlung, insbesondere auch zum Thema Schmerzmanagement. Sie informieren und beraten Patientinnen/Patienten fachlich korrekt und fundiert. Sie führen den Pflegeprozess bei Patientinnen/Patienten mit onkologischer Erkrankung theoriegeleitet und evidenz basiert durch. Sie setzen sich mit der onkologischen Pflege an verschiedenen Behandlungsorten auseinander: Spital, Spitex, Langzeitpflege und Hospiz.


«Gerontologische Pflege» ergänzendes Vertiefungsmodul für Absolventinnen/Absolventen der 40 tägigen Weiterbildung am SBK Bildungszentrum
Start April 2012, Anmeldeschluss 15. März 2012.
 
Aktuelle Angebote | SBK Bildungszentrum top

 
Hier finden Sie Hinweise über die aktuellen Angebote

Informationsveranstaltungen: Hier finden Sie die Termine für die Nachdiplomstudiengänge

Wir kommen zu Ihnen! Betriebsinterne Beratung oder Weiterbildung

Zulassungslehrgang zur Höheren Fachprüfung (HFP) für Fachexpertin/Fachexperte für Infektionsprävention im Gesundheitswesen mit eidg. Diplom


Berufsbildner/in im Gesundheitswesen
Lernende und Studierende in Betrieben des Gesundheits- und Sozialwesens zu begleiten, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Für Berufsbildner/innen im Gesundheitswesen ist es deshalb wichtig, sich vertieftes pädagogisches Wissen anzueignen. Dazu bietet das SBK Bildungszentrum zwei Ausbildungsgänge an: Erstens den vom Bund anerkannten Kurs Berufsbildner/in in Lehrbetrieben mit eidg. Diplom (100 Lernstunden) und zweitens den eidg. Fachausweis Erwachsenenbildner/in SVEB – Zertifikat Stufe 1 (14 Tage). Beide Lehrgänge sind modular aufgebaut. Es kann also zuerst der eidg. Titel Berufsbildner/in in Lehrbetrieben erworben werden und später mit zusätzlichen Moduleinheiten der eidg. Fachausweis Erwachsenenbildner/in SVEB I. Mit der zusätzlichen Wahl der Moduleinheit „Lernbegleitung von Lernenden der Sekundarstufe II“ können Studierende des SVEB I - Kurses beide Titel erlangen.

Gerontologische Pflege (Fachmodul) – Neues Konzept
Die zunehmende Anzahl pflegebedürftiger Menschen in hohem Lebensalter stellen an die Pflegenden immer komplexere Anforderungen. Um dieser Tendenz Rechnung zu tragen, wurde der Nachdiplomstudiengang Höhere Fachausbildung Stufe I mit Schwerpunkt Gerontologische Pflege durch erfahrene Fachleute, Pflegeexpertinnen/Pflegeexperten aktualisiert. Unter anderem werden die Themen Gerontopsychiatrische Pflege, Assessment und Pflegeprozess, Beratung und Schulung, Palliativ Care und strukturierte Zusammenarbeit mit Fachdisziplinen, Netzwerken und Organisationen in den Studiengang integriert. Der weiterentwickelte Nachdiplomstudiengang wird ab Frühling 2012 angeboten. Ursula Röthlisberger, Studiengangsleitung, wird Sie gerne über die Handlungskompetenzen, Ziele/Inhalte, Daten, Aufnahmebedingungen und die Kosten beraten, Tel. 044 297 90 76

 
Kontakt | SBK Bildungszentrum top

SBK Bildungszentrum
Dienerstrasse 59
CH-8004 Zürich
T 044 / 297 90 70
info@sbk-biz.ch
www.sbk-biz.ch

 
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